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Selbstgemachtes Kürbispüree

Selbstgemachtes Kürbispüree, dick und seidig, mit nur einer Zutat. Der Kürbis wird ungeschält im Ofen geröstet, fein püriert, durch ein Sieb gestrichen, um die Fasern zu entfernen, und dann in der Pfanne genau so weit eingekocht, wie man es zum Backen braucht. So wird das Püree nicht wässrig, und Käsekuchen, Rührkuchen oder Pumpkin Spice Latte gelingen. Mit dem Furchentest erkennst du sicher, wann es fertig ist. Aus 1,2 kg geschnittenem Kürbis bekommst du etwa 650 g Püree, das sich im Kühlschrank 4 bis 5 Tage und eingefroren 3 Monate hält.
Vorbereitungszeit15 Minuten
Zubereitungszeit1 Stunde 20 Minuten
Gesamtzeit1 Stunde 35 Minuten
650 g Püree

Zutaten

  • 1,5 kg Kürbis ganz und ungeschält, oder 1,2 kg, wenn du ihn schon geschnitten kaufst. Butternut oder Hokkaido

Anleitungen

  • Bereite den Kürbis vor, je nachdem, wie du ihn gekauft hast. Wenn er ganz ist, halbiere ihn von oben nach unten und entferne die Kerne mit einem Löffel: Du musst ihn nicht schälen. Wenn du ihn schon geschnitten gekauft hast, musst du nichts weiter tun.
  • Aufs Blech, auf Backpapier. Die Hälften mit der Schnittfläche nach unten. Einzelne Stücke in einer Lage und ohne dass sie sich berühren: Liegen sie übereinander, garen sie im eigenen Dampf, und das Püree wird wässriger.
  • In den Ofen, bei 200 °C. Die Hälften 45 bis 60 Minuten, die Stücke 40 bis 50 Minuten. Der Kürbis ist fertig, wenn das Messer ohne jeden Widerstand hineingleitet.
  • Das Fruchtfleisch herauslösen. Wenn du Hälften geröstet hast, dreh sie um, lass sie ein paar Minuten abkühlen und kratze das Fruchtfleisch mit einem Löffel bis zur Schale heraus. Wenn du Stücke geröstet hast, kannst du sie direkt pürieren.
  • Pürieren, mit dem Stabmixer oder im Standmixer, bis alles ganz fein ist.
  • Durch ein feines Sieb streichen, dabei mit einem Teigschaber nachdrücken, um die Fasern zu entfernen. Das dauert etwa fünf Minuten und sorgt für die seidige Konsistenz.
  • Ab in die Pfanne. Nimm die größte, die du hast, stell sie auf mittlere bis niedrige Hitze und rühr häufig um. 15 bis 25 Minuten, je nachdem, wie wässrig der Kürbis war, und ein paar Minuten länger, wenn du ihn in Hälften geröstet hast. Es spritzt wie Lava, also deck die Pfanne zwischen dem Umrühren halb ab oder reduziere die Hitze.
  • Prüf die Konsistenz mit dem Furchentest. Zieh den Teigschaber über den Pfannenboden: Wenn sich die Furche erst nach einer Sekunde schließt, ist das Püree fertig. Schließt sie sich sofort, braucht es noch etwas.
  • Wiegen. Aus 1,2 kg geschnittenem Kürbis bekommst du etwa 650 g dickes Püree. Wenn dein Rezept eine bestimmte Menge verlangt, wiege ab, was du brauchst, und heb den Rest auf.
  • Vollständig abkühlen lassen, bevor du es aufbewahrst, und auch bevor du es in einem kalten Rezept wie einem Käsekuchen verwendest. Auf einem Blech oder Teller ausgestrichen kühlt es in einer halben Stunde ab, in einem hohen Glas kann es ein paar Stunden dauern. Für eine Cremesuppe, eine Beilage oder einen Rührkuchen kannst du es problemlos lauwarm verwenden.

Notizen

  • Je größer die Pfanne, desto schneller dickt das Püree ein. Wenn du nur eine kleine hast, koch es in zwei Portionen ein.
  • Aus geputztem Fruchtfleisch bekommst du etwas mehr als die Hälfte seines Gewichts an dickem Püree, aus dem ganzen Kürbis etwas mehr als 40 %. Die vollständige Tabelle findest du im Beitrag.
  • Im Kühlschrank hält es sich 4 bis 5 Tage, im Gefrierfach 3 Monate, am besten in Portionen à 250 g.
  • Zum Backen muss das Püree sehr dick sein. Wenn du es als Beilage möchtest, kannst du die Zeit in der Pfanne auf etwa 10 Minuten verkürzen.
  • Für ein kaltes Rezept wie einen Käsekuchen muss es kühlschrankkalt sein. Rechne mit einer halben Stunde, wenn du es auf einem Blech ausstreichst, oder mit einer Nacht, wenn es in einem Glas steht.