Tarte Tatin mit Sauerteig-Brioche: saftig, mit Beeren oder Apfel 🍓
Diese Tarte Tatin mit Sauerteig-Brioche gehört zu den Rezepten, die man einmal lernt und dann für immer behält 🤗 Ein zarter, fluffiger Briocheteig, nur mit Sauerteig gemacht, wird über dem Obst gebacken und danach gestürzt. Beim Stürzen landen die Beeren oben, karamellisiert und glänzend.

Es ist ein gestürzter Kuchen aus der Familie der Tarte Tatin, nur mit Briocheteig statt Blätterteig. Wir backen ihn mit tiefgekühlten Beeren, die es das ganze Jahr gibt, und im Herbst auch mit Äpfeln 🍎 Es wird ein großer Kuchen für 6 großzügige Stücke, zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder um jemanden ohne viel Aufwand zu überraschen.
Das Einzige, was vor dem Start bereit sein muss, ist dein Sauerteig, aktiv und auf dem Höhepunkt. Der Rest ist wenig Arbeit und viel Ruhezeit: Der Teig macht fast alles allein. Und dann kommt der Moment des Stürzens, der spannendste im ganzen Rezept 😍
So backen wir sie zu Hause, Schritt für Schritt
Tarte Tatin mit Sauerteig-Brioche
Kochutensilien
- Springform 20-22 cm
- Küchenmaschine optional, geht auch von Hand
- Backpapier für die Teigscheibe und zum Auslegen der Form, Boden und Rand
- Alufolie unter die Form, für den Saft
Zutaten
Teig
- 100 g Sauerteig aktiv und auf dem Höhepunkt, 100 % Hydration
- 80 g Milch
- 60 g Zucker oder Vollrohrzucker
- 1 Ei Größe M, Zimmertemperatur
- ½ Zitrone nur der Abrieb, optional
- Vanille Mark oder Extrakt, optional
- 220 g Weizenmehl Type 550
- 4 g Salz
- 60 g Butter weich
- neutrales Öl zum Einfetten von Arbeitsfläche und Backpapier
Obstboden
- 20 g Butter weich oder in Würfeln
- 350 g tiefgekühlte Beeren nicht aufgetaut, oder Äpfel (siehe Notizen)
- 40 g Zucker bis zu 60 g, wenn das Obst sehr sauer ist
- 10 g Speisestärke Kartoffel- oder Maisstärke
- Zitronensaft ein paar Tropfen
Zum Servieren
- Puderzucker zum Bestäuben, optional, nur bei Beeren
Anleitungen
Der Teig
- Feuchte Zutaten verrühren. In einer Schüssel 100 g Sauerteig, 80 g Milch, 60 g Zucker oder Vollrohrzucker und das Ei verrühren. Nach Wunsch den Abrieb von ½ Zitrone und etwas Vanille dazugeben. Mit einem Schneebesen oder in der Küchenmaschine mischen.
- Mehl und Salz dazugeben. 220 g Mehl und 4 g Salz. Verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist.
- 20 Minuten ruhen lassen. Die Schüssel abgedeckt.
- Butter einarbeiten. 60 g weiche Butter in kleinen Portionen dazugeben, die nächste erst, wenn die vorige ganz eingearbeitet ist. Von Hand oder in der Küchenmaschine kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist. Am Anfang scheint er auseinanderzufallen: weiterkneten, dann verbindet er sich wieder.
Erste Gare (Stockgare)
- Um 50 % wachsen lassen. In einer leicht gefetteten, abgedeckten Schüssel. Bei 22-24 °C etwa 2 Stunden, in einer kühleren Küche bis zu 4 Stunden. Richte dich nach dem Volumen.
Formen und zweite Gare (Stückgare)
- Teig auf die Arbeitsfläche geben. Mit einer dünnen Schicht neutralem Öl eingefettet, ohne Mehl.
- Straffe Kugel formen. Den Teig zu einem Rechteck auseinanderziehen, die Seiten zur Mitte einschlagen und wie eine Schnecke aufrollen. Oder die vier Ecken zur Mitte einschlagen, umdrehen und mit den Händen spannen, bis eine glatte Kugel entsteht.
- 15 Minuten ruhen lassen. Mit einer Schüssel abgedeckt.
- Scheibe formen. Auf leicht geöltem Backpapier die Kugel mit den Händen flach drücken, bis sie so groß ist wie die Form: 20-22 cm.
- Scheibe gehen lassen. Mit einer umgedrehten Schüssel abgedeckt, ohne dass etwas den Teig berührt, 1,5 bis 2 Stunden, bis sie schön aufgegangen und luftig ist.
Obst und Backen
- Ofen vorheizen. Wenn die Scheibe fast fertig ist, auf 180 °C Ober- und Unterhitze.
- Form vorbereiten. Die Springform an Boden und Rand mit Backpapier auslegen und den Boden mit 20 g weicher Butter oder Butterwürfeln bestreichen.
- Obst dazugeben. 350 g Beeren direkt aus dem Gefrierfach oder geschälte Äpfel in Würfeln.
- Zucker mit Stärke bestreuen. 40 g Zucker mit 10 g Speisestärke mischen, über das Obst streuen und mit ein paar Tropfen Zitronensaft abschließen.
- Scheibe darauflegen. Das Backpapier mit der Teigscheibe nehmen, über der Form umdrehen, sodass der Teig auf dem Obst liegt, und das Papier abziehen.
- 30 bis 40 Minuten backen. Auf der mittleren Schiene, mit Alufolie unter der Form für den Saft, bis der Teig oben schön goldbraun ist.
- Heiß stürzen. Direkt nach dem Backen einen großen Teller umgekehrt auf die Form legen, beides festhalten und umdrehen. Den Ring öffnen, Boden und Papier vorsichtig abnehmen: Das karamellisierte Obst liegt oben.
- Servieren. Mit Beeren nach Wunsch mit etwas Puderzucker bestäuben.
Notizen
- Der Sauerteig muss aktiv und auf dem Höhepunkt sein. Wenn er im Kühlschrank steht, füttere ihn ein paar Stunden vorher: Wie das geht, erklären wir unter Der Sauerteig, aktiv und auf dem Höhepunkt. Die Gesamtzeit enthält dieses Füttern nicht.
- Die Gehzeiten gelten für eine Küche mit 22-24 °C. Ist es kälter, dauert es länger: Richte dich nach dem Volumen.
- Apfelversion: 350 g süße Äpfel, zum Beispiel Golden Delicious, geschält und in kleinen Würfeln. Der Rest des Bodens bleibt gleich, und Puderzucker brauchst du nicht.
- Lege die Springform an Boden und Rand mit Backpapier aus und leg Alufolie darunter: Beeren geben ziemlich viel Saft ab.
- Du hast noch keinen Sauerteig? Fang mit unserer Anleitung zum Sauerteig ansetzen an.
Hast du eine Frage zum Rezept? Frag uns in den Kommentaren, wir antworten dir. Und wenn du es nachmachst, erzähl uns, wie es geworden ist, wir freuen uns riesig, von dir zu lesen! 🤗
Der Sauerteig, aktiv und auf dem Höhepunkt
Für diese Tarte Tatin brauchst du 100 g aktiven Sauerteig auf dem Höhepunkt, mit 100 % Hydration, also mit gleich viel Mehl und Wasser gefüttert. Auf dem Höhepunkt heißt: am höchsten Punkt nach dem Füttern. Er hat sein Volumen verdoppelt, ist voller Blasen und riecht mild säuerlich, ein bisschen wie Joghurt.
Hier ist der richtige Zeitpunkt wichtiger als bei einem normalen Brot. Eine Sauerteig-Brioche enthält Zucker, Ei und Butter, und all das bremst den Sauerteig. Wenn er müde ist oder direkt aus dem Kühlschrank kommt, dauert die Gare sehr viel länger und die Krume wird dichter.
Du hast noch keinen Sauerteig? Fang mit unserer Anleitung zum Sauerteig ansetzen an: In ein paar Tagen ist er bereit.
So bereitest du die 100 g vor
Wenn du deinen Sauerteig im Kühlschrank aufbewahrst, füttere ihn ein paar Stunden vor dem Start: 20 g Sauerteig, 50 g Mehl und 50 g Wasser mit Zimmertemperatur. Verrühren, locker abdecken und bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis er seinen Höhepunkt erreicht: etwa 4 bis 5 Stunden in einer warmen Küche (24-26 °C), 6 bis 8 Stunden bei 20-22 °C und 10 bis 12 Stunden, wenn es kalt ist.
So bekommst du 120 g: 100 g kommen in die Tarte, den Rest stellst du für das nächste Mal in den Kühlschrank. Es sind die gleichen Mengen wie bei unserem Sauerteigbrot, dort erklären wir genauer, woran du erkennst, dass er bereit ist.
Tipps, damit deine Tarte Tatin mit Brioche schön zart wird
Die Butter kommt nach der Ruhezeit
Zuerst verrühren wir alles außer der Butter und lassen den Teig 20 Minuten ruhen. So beginnt sich das Gluten zu bilden, bevor das Fett dazukommt, das es ihm schwer macht. Danach geben wir die weiche Butter in kleinen Portionen dazu und warten jedes Mal, bis die vorige ganz verschwunden ist.
Am Anfang sieht es so aus, als würde der Teig auseinanderfallen und rutschen. Das ist normal: Knete weiter, dann verbindet er sich wieder. Er ist fertig, wenn er glatt und elastisch ist. Das geht von Hand oder mit der Küchenmaschine, mit derselben Technik wie bei unserem Shokupan mit Sauerteig, einem anderen zarten, angereicherten Teig.
Öl auf der Arbeitsfläche, nie Mehl
Wenn du den Teig zum Formen auf die Arbeitsfläche gibst, fette sie mit einer dünnen Schicht neutralem Öl ein. Mehl, das am Teig kleben bleibt, verändert die Textur der Brioche und macht sie weniger zart. Mit Öl lässt sich der Teig sehr gut verarbeiten und klebt nicht.
Eine straffe Kugel vor der Scheibe
Bevor wir den Teig zu einer Scheibe flach drücken, formen wir eine straffe Kugel. Das ist ein wichtiger Schritt: So wird die Brioche glatter und geht im Ofen besser auf. Wir zeigen dir zwei Wege, beide funktionieren:
- Wie eine Schnecke. Ziehe den Teig zu einem Rechteck auseinander, schlage die Seiten zur Mitte ein und rolle ihn auf.
- Über die Ecken. Schlage die vier Ecken zur Mitte ein, drehe den Teig um und spanne ihn mit den Händen, bis eine glatte Kugel entsteht.
Abgedeckt, aber ohne dass etwas den Teig berührt
Bei der zweiten Gare muss die Scheibe abgedeckt sein, damit sie nicht austrocknet, aber nichts darf sie berühren. Frischhaltefolie klebt am Teig, und beim Abziehen fällt er zusammen. Am einfachsten stülpst du eine große Schüssel darüber.
Richte dich nach dem Teig, nicht nach der Uhr
In unserer Küche, bei 22-24 °C, dauert die erste Gare (Stockgare) etwa 2 Stunden. In einer kühleren Küche können es bis zu 4 werden. Entscheidend ist der Teig: Er ist bereit, wenn er um etwa 50 % gewachsen ist. Bei der zweiten Gare (Stückgare) braucht die Scheibe 1,5 bis 2 Stunden, bis sie schön aufgegangen und luftig ist.
Das Obst: Beeren oder Apfel
Für unsere Tarte Tatin nehmen wir tiefgekühlte Beeren, direkt aus dem Gefrierfach, ohne sie aufzutauen. Es gibt sie das ganze Jahr, sie sind günstiger als frische und geben diese schöne Farbe.
Jede Zutat im Boden hat ihren Grund:
- Die Butter am Boden sorgt dafür, dass das Obst karamellisiert und die Tarte nach dem Stürzen diese glänzende Schicht obendrauf hat.
- Die Speisestärke, aus Kartoffeln oder Mais, bindet den Saft, den das Obst beim Backen abgibt. Ohne sie bleibt der Saft flüssig und durchweicht die Krume. Mit ihr wird er zu einer sämigen Schicht, die oben bleibt.
- Der Zucker: Wir nehmen 40 g, gerade genug, damit das Obst karamellisiert. Wenn deine Beeren sehr sauer sind, kannst du bis zu 60 g nehmen.
- Ein paar Tropfen Zitrone machen den Geschmack des Obsts frischer.
Misch den Zucker mit der Stärke, bevor du ihn über das Obst streust. So verteilt sich die Stärke gut und bildet keine Klümpchen.
Mit Apfel
Im Herbst backen wir sie auch als Tarte Tatin mit Äpfeln, und sie wird wunderschön 🍎 Nimm die gleiche Menge, 350 g, geschälte Äpfel in kleinen Würfeln. Wir mögen Golden Delicious, aber jede süße Sorte passt. Der Rest des Bodens bleibt gleich: Butter am Boden, Zucker mit Stärke darüber und ein paar Tropfen Zitrone.

Bei der Apfelversion brauchst du am Ende keinen Puderzucker: Das Obst ist schon goldbraun und glänzend.
Die Form und das Backen
Wir nehmen eine Springform mit 20-22 cm Durchmesser, Boden und Rand mit Backpapier ausgelegt. Das Papier hat zwei Aufgaben: Es verhindert, dass der Fruchtsaft durch die Fuge der Form läuft, und sorgt dafür, dass die Tarte Tatin beim Stürzen ganz und sauber herauskommt.
Trotzdem geben Beeren ziemlich viel Saft ab. Deshalb legen wir Alufolie unter die Form: Wenn etwas tropft, landet es auf der Folie und nicht im Ofen.

Wir backen sie bei 180 °C Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene, 30 bis 40 Minuten. Sie ist fertig, wenn der Teig oben schön goldbraun ist. Diese goldene Seite wird später der Boden der Tarte: Nach dem Stürzen liegt sie unten.
Das Stürzen, der spannendste Moment
Stürze die Tarte Tatin direkt, wenn sie aus dem Ofen kommt. Solange sie heiß ist, sind Obst und Karamell noch flüssig, lösen sich von selbst und liegen danach glänzend und saftig obenauf. Wenn du wartest, bis sie abkühlt, wird das Karamell hart und klebt am Papier fest.
- Zieh Ofenhandschuhe an und nimm einen Teller, der etwas größer ist als die Form.
- Leg den Teller umgekehrt auf die Form, halte beides fest zusammen und dreh es mit einer entschlossenen Bewegung um.
- Öffne den Ring der Springform, nimm den Boden ab und zieh vorsichtig das Backpapier ab.

Wenn ein Stück Obst am Papier hängen bleibt, löse es mit einem Löffel und leg es zurück an seinen Platz, das sieht man nicht. Mit Beeren bestäuben wir die Tarte beim Servieren gern mit etwas Puderzucker ✨
So bewahrst du die Tarte Tatin mit Brioche auf
Bewahre die Tarte Tatin abgedeckt im Kühlschrank auf, dort hält sie bis zu 4 Tage. Mit dem Obst und dem Saft obendrauf ist der Kühlschrank der beste Ort, damit sie gut bleibt.
Wenn du sie herausnimmst, kannst du dein Stück kurz in der Mikrowelle erwärmen: Die Krume wird wieder zart und das Obst saftig, wie frisch gebacken 😋
Häufige Fragen zur Tarte Tatin mit Brioche
Ist das dasselbe wie eine Tarte Tatin?
Sie gehört zur selben Familie. Die klassische Tarte Tatin ist ein karamellisierter Apfelkuchen mit Blätterteig oder Mürbeteig, der mit dem Obst unten gebacken und dann gestürzt wird. Unsere folgt derselben Idee, aber mit Briocheteig aus Sauerteig, der zarter und fluffiger ist. Deshalb heißt sie auch Brioche Tatin.
Kann ich Hefe statt Sauerteig nehmen?
Mit Hefe haben wir sie noch nicht ausprobiert, deshalb können wir dir die Mengen nicht sicher sagen. Wenn du einen ähnlich zarten Teig mit frischer Hefe möchtest, schau dir unsere fluffigen Zimtschnecken an.
Kann ich Sauerteig-Discard verwenden?
Nein, für diese Tarte brauchst du aktiven Sauerteig auf dem Höhepunkt. Discard hat nicht genug Kraft, um einen Teig mit Ei, Zucker und Butter zu heben, und die Tarte würde dicht. Wenn du Discard übrig hast, werden daraus zum Beispiel sehr fluffige Sauerteig-Pancakes.
Muss ich die Beeren auftauen?
Nein, sie kommen direkt aus dem Gefrierfach in die Form. Die Speisestärke bindet den Saft, den sie beim Backen abgeben.
Kann ich frische Beeren nehmen?
Mit frischen haben wir sie noch nicht gebacken, aber der Boden bleibt gleich: 350 g Obst, Zucker mit Stärke darüber und ein paar Tropfen Zitrone. Wir nehmen tiefgekühlte, weil es sie das ganze Jahr gibt.
Geht es auch mit anderem Obst?
Wir haben sie mit Beeren und mit Äpfeln gebacken. Anderes Obst haben wir noch nicht ausprobiert. Wenn du es wagst, nimm die gleiche Menge Obst in kleinen Stücken und denselben Boden, und erzähl uns in den Kommentaren, wie sie geworden ist.
Welche Äpfel eignen sich am besten?
Süße. Wir nehmen einfach eine süße Sorte, geschält und in kleinen Würfeln. Die Menge ist die gleiche wie bei den Beeren: 350 g.
Wofür ist die Speisestärke?
Sie bindet den Fruchtsaft. Ohne sie bleibt der Saft flüssig und durchweicht die Krume. Mit ihr wird er zu einer sämigen, glänzenden Schicht, die oben bleibt. Kartoffelstärke oder Maisstärke, beides funktioniert.
Warum muss man sie heiß stürzen?
Weil Karamell und Obst im heißen Zustand noch flüssig sind und sich von selbst lösen. Wenn du wartest, bis sie abkühlt, wird das Karamell hart, klebt am Papier und das Obst bleibt unten.
Wie lange dauert die Gare?
In unserer Küche, bei 22-24 °C, dauert die erste Gare etwa 2 Stunden und die zweite 1,5 bis 2 Stunden. In einer kühleren Küche kann die erste bis zu 4 Stunden dauern. Richte dich nach dem Teig: Bei der ersten Gare soll er um 50 % wachsen, bei der zweiten schön aufgegangen und luftig aussehen.
Warum Öl und nicht Mehl beim Formen?
Weil Mehl, das am Teig kleben bleibt, die Textur der Brioche verändert und sie weniger zart macht. Mit einer dünnen Schicht neutralem Öl auf der Arbeitsfläche und auf dem Backpapier lässt sich der Teig sehr gut verarbeiten und klebt nicht.
Geht es auch ohne Küchenmaschine?
Ja, von Hand klappt es auch. Am meisten Arbeit macht die Butter: Gib sie in kleinen Portionen dazu und knete weiter, auch wenn der Teig am Anfang auseinanderzufallen scheint, bis er glatt und elastisch ist.
Welche Form brauche ich?
Eine runde Form mit 20-22 cm Durchmesser. Wir nehmen eine Springform, Boden und Rand mit Backpapier ausgelegt, damit der Saft nicht durch die Fuge läuft, und legen Alufolie darunter, falls etwas tropft.
Kann ich Vollrohrzucker statt Zucker nehmen?
Ja, im Teig nehmen wir mal Zucker, mal Vollrohrzucker, in der gleichen Menge: 60 g.
Wie lange hält die Tarte und wie bewahre ich sie auf?
Gut abgedeckt bis zu 4 Tage im Kühlschrank. Wenn du sie herausnimmst, kannst du dein Stück kurz in der Mikrowelle erwärmen, dann wird die Krume wieder zart.
Wie viele Stücke ergibt sie?
6 große Stücke. Es ist eine großzügige Tarte, perfekt zum Teilen beim Frühstück oder zum Nachmittagskaffee.
Rezept ausprobiert oder noch Fragen?
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